FPÖ-Wien-Budgetsprecherin Stadträtin Ulrike Nittmann kritisiert insbesondere die Streichung von Saunazeiten und die Einschränkung der Öffnungszeiten. „Wer den Menschen höhere Eintrittspreise abverlangt, darf im Gegenzug nicht das Angebot reduzieren. Das ist eine klare Verschlechterung für alle Badegäste.“
Besonders unverständlich ist für Nittmann die Prioritätensetzung der Stadtregierung: „Während bei den Bädern massiv gekürzt wird, errichtet die Stadt WC-Anlagen um viele Hunderttausende Euro. Für Prestige- und Fehlprojekte ist Geld da – bei der Lebensqualität der Wienerinnen und Wiener wird hingegen der Rotstift angesetzt.“
Auch die Aussagen von Stadtrat Jürgen Czernohorszky, man spare ohne Qualitätsverlust, seien angesichts der Realität nicht haltbar. „Die Menschen merken ganz konkret, dass ihr Freizeitangebot eingeschränkt wird. Von Qualitätsverlust kann hier keine Rede sein.“
Nittmann ortet ein grundsätzliches Problem in der Budgetpolitik von Rot-Pink: „Gespart wird nicht bei ideologisch motivierten Ausgaben, sondern bei jenen, die diese Stadt tagtäglich finanzieren. Milliarden für Zuwanderung und Integrationsmaßnahmen scheinen problemlos möglich zu sein – bei Bädern, Saunen und Freizeitangeboten für die Wiener Bevölkerung wird hingegen gekürzt.“
Die FPÖ-Wien fordert daher die umgehende Rücknahme der eingeschränkten Öffnungszeiten sowie eine ehrliche Prioritätensetzung im Budget. „Die Wienerinnen und Wiener haben ein Recht auf faire Preise und ein volles Angebot – gerade bei städtischen Einrichtungen, die der Erholung und Gesundheit dienen.“
Quelle: OTS
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