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06. Oktober 2021

FPÖ – Guggenbichler: Stadtrechnungshof deckt auf: Geldgeschenke für rote Freunde

Wien (OTS) - Wie der Wiener Stadtrechnungshof in seinem aktuellen Bericht feststellte, geht man beim Institut für die Wissenschaften von Menschen (IWM) sehr großzügig und gleichzeitig intransparent mit Gehältern, Prämien und sonstigen Zahlungen um. „Allein die Tatsache, dass die Rektorin bei vollen Bezügen zwischen drei und vier Monaten im Ausland einem Zweitverdienst nachgehen kann, ist absurd. Da hilft auch die Feststellung, man würde im Namen des Vereins tätig sein und dessen Reputation verbessern, wenig“, kritisiert der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Wiener Landtag, Udo Guggenbichler. Zudem hat der Stadtrechnungshof aufgedeckt, dass großzügig Prämien an die Vereinsführung sowie an alle Mitarbeiter jährlich, mindestens in der Höhe eines Monatsgehaltes ausgezahlt werden – und das ganz ohne Zielvorgabe. „Schelm, wer Böses dabei denkt, allerdings könnte man hier von steuerbegünstigten Gehaltserhöhungen sprechen“, kritisiert Guggenbichler den intransparenten Umgang mit Steuergeld. Schließlich beträgt die Förderung der Stadt Wien, namentlich die MA7, immerhin 14 Prozent der Institutseinnahmen.

Ein weiterer Skandal ist die Gehaltserhöhung um rund 17 Prozent des Geschäftsführers, der noch im selben Monat dienstfreigestellt wurde und 10 Monate später mittels „Golden Handshake“ aus dem Institut verabschiedet wurde. „Offenbar bedankt sich IWM-Präsident Heinz Fischer bei seinen roten Freunderln für ihre Treue mit marktunüblichen und äußerst großzügigen Vergütungen“, schießt Guggenbichler.

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