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10. Februar 2018

Freiheitliche Bauernschaft Wien-Eischer: Kritik an rot-schwarzem Druck auf Bauern in der Bundeshauptstadt

Wien (OTS) - Obwohl die "Freiheitliche Bauernschaft Wien" deutlich mehr als die erforderlichen Unterstützungserklärungen erhalten hat, verzichtet sie bewusst auf eine Kandidatur bei der bevorstehenden Landwirtschaftskammerwahl in Wien.

Das Motiv erklärt Spitzenkandidat Michael Eischer, Weinbauer in Wien-Döbling: "In den vielen persönlichen Gesprächen bei der Einholung der Unterstützungserklärungen hat sich herausgestellt, dass auf Wiens Landwirte ein skandalöser politischer Druck von roten und schwarzen Politikern und Funktionären ausgeübt wird. Einerseits werden sie auf ihre Abhängigkeit vom roten Wien hingewiesen, wenn es sich beispielsweise um Energie- oder Wärmelieferverträge geht. Auf der anderen Seite wird ihnen von ÖVP-Kämmerern signalisiert, dass es ihnen nicht bekäme, wenn sie uns Freiheitliche unterstützen."

In diesem Klima der subtilen Drohungen und der Furcht vor Sanktionen, so Eischer, verzichte die FPÖ gerne auf eine Mitwirkung in einem Kammersystem, das offenbar nur eigene politische Interessen verfolge und nicht jene der Wiener Bauern, die in der wachsenden Stadt mit dem Kampf um jeden Quadratmeter Bauland ohnedies einen schweren Stand hätten. Eischer, der seit wenigen Wochen aus diesen Gründen auch bewusst zum Wiener Landtagsabgeordneten berufen wurde:

"Wir haben beschlossen, die Interessen der Wiener Landwirte auf politischer Ebene im Gemeinderat und Landtag zu vertreten. Mit unseren 34 Abgeordneten und umfassenden Kontrollrechten. Da können wir nämlich tatsächlich etwas bewirken." (Schluss) akra

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